Internationale Verbände

Internationale Verbände werben für das verantwortungsvolle Recycling von Elektrogeräten

Internationale umweltorientierte Elektronik-Recyclingprogramme

Eine Reihe von internationalen Initiativen zielt darauf ab, sich mit den Gesundheits- und Umweltproblemen zu befassen, die durch den unsicheren Umgang mit gebrauchten und ausgedienten Elektrogeräten sowie elektrischer Ausrüstung entstehen.

Technische Arbeitsgruppe des Basler Übereinkommens zum umweltorientierten Umgang mit gefährlichen und weiteren Abfällen

2009 riefen die Regierungen der Schweiz und Indonesiens eine Länderinitiative ins Leben, um Probleme im Zusammenhang mit der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle insbesondere in den „anfälligen“ Entwicklungsländern anzugehen, die trotz des Vorhandenseins und der Zielsetzung des Basler Übereinkommens schlecht dafür aufgestellt sind, derartige Transporte umweltorientiert abzuwickeln. Als Ergebnis dieses dreijährigen Prozesses haben die Vertragspartner des Basler Übereinkommens u. a. vereinbart, dass die beteiligten Parteien eine technische Expertengruppe einrichten, um einen interdisziplinären Rahmen zu schaffen, der aus Bestimmungen für den umweltorientierten Umgang mit gefährlichen und anderen Abfällen besteht. Hierbei sollten zudem Möglichkeiten in Betracht gezogen werden, diesen Rahmen und seine Elemente mit der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher und anderer Abfälle zu verbinden. SRS gehört dieser technischen Expertengruppe als Beobachter an.

Die ersten Zusammenkünfte dieser Gruppe fanden im Jahr 2013 statt. Mittlerweile wurde ein Toolkit erstellt, das eine Reihe praktischer Handbücher und Merkblätter umfasst, die den Entwicklungsländern dabei helfen sollen, die rechtlichen und technischen Probleme beim Umgang mit gefährlichen Abfällen zu meistern, darunter ein Merkblatt über Elektronikschrott. Zudem hat die Gruppe verschiedene Pilotprojekte auf den Weg gebracht.

Expertenarbeitsgruppe des Basler Übereinkommens für technische Richtlinien im Zusammenhang mit Elektronikschrott

Seit einigen Jahren verfassen die Basler Vertragsparteien und Beobachter technische Leitfäden für den Umgang mit Elektronikschrott. Die Gespräche verliefen in Bezug auf die grenzüberschreitende Verbringung selten einvernehmlich, sodass das Dokument im Mai 2015 nur auf vorläufiger Basis verabschiedet wurde. Bei der dreizehnten Konferenz der Vertragsparteien in Genf übernahm im Mai 2017 China die Initiative, als es darum ging, konzentriert an ausstehenden Problemen zu arbeiten. SRS nahm im November 2017 gemeinsam mit weiteren Fachleuten an einem Meeting des Chinese Regional Centre in Peking teil und wird auch an der Folgeveranstaltung im April teilnehmen. Es besteht die Hoffnung, dass die Gruppe die Probleme klären kann, damit das Dokument von den Basler Vertragsparteien endgültig abgesegnet wird.

Expertenarbeitsgruppe des Basler Übereinkommens zu den Anlagen über Abfallidentifizierung und -betriebe

Das Übereinkommen trat 1992 in Kraft und wurde seither weiterentwickelt, denn es sind neue, von den herkömmlichen abweichende, Abfallströme entstanden, darunter der Elektroschrott, der beim Umsetzen des Übereinkommens zu Problemen führte. Zudem werden im Übereinkommen mitunter Begriffe verwendet, denen es an Klarheit mangelt. Daher wurde eine Expertenarbeitsgruppe zusammengerufen, die die Anlagen des Basler Übereinkommens durchgehen soll, die sich mit der Abfallidentifizierung und dem Abfallbetrieb befassen, um die Abfallkategorien, die Listen der gefährlichen und ungefährlichen Abfälle und die Bedeutung von Entsorgung und Recycling zu klären. SRS nimmt an dieser, hauptsächlich über Telefonkonferenzen stattfindenden Arbeit teil. Das erste persönliche Treffen dieser Gruppe fand im März 2018 im Basel Secretariat in Genf statt.

SRS nimmt an diesen internationalen Initiativen und Netzwerken aktiv teil und wirbt in aller Welt für ein verantwortungsvolles Elektronikrecycling.

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